Wolfgang Roick
Stark für Brandenburg.

Halbzeitbilanz als Landtagsabgeordneter

Wolfgang Roick zieht ein erstes Fazit und sieht die aktuellen Reform-Pläne kritisch.

Seit zweieinhalb Jahren ist Wolfgang Roick SPD-Abgeordneter im Potsdam Landtag. „Eine sehr arbeitsintensive und wahnsinnig schöne Zeit“, lautet sein Fazit zur Halbzeit der aktuellen Legislaturperiode. „Ich kann mich für so viele wichtige Dinge an den unterschiedlichsten Stellen einsetzen und dazu beitragen, dass Wahlversprechen eingehalten werden oder Probleme vom Tisch kommen“, umreißt er seinen Arbeitsalltag. Einen Überblick über die persönliche Halbzeitbilanz von Wolfgang Roick erhalten die Bürgerinnen und Bürger in seinem Wahlkreis in diesen Tagen direkt in den Briefkasten. Dazu verteilt er kleine rote Visitenkarten mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick. „Ich möchte mit den Menschen in Altdöbern, Drebkau, Großräschen und Senftenberg ins Gespräch kommen, deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen und verteile meine Klappkarten selbst“, sagt Roick.

Die wichtigsten Themen seit der Landtagswahl

Zu den wichtigsten Themen, um die er sich in der bisherigen Zeit als Landtagsabgeordneter kümmerte, zählt er den Lärmschutz an der B 169, die im Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf gerückt ist und damit notwendige Ortsumfahrungen näher rücken, der Ausbau der Landesstraße in Hosena, die verbesserte Kita-Betreuung sowie die zusätzlichen Lehrer und Sozialarbeiter an den Schulen. Der SPD-Abgeordnete setzt sich außerdem für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen ein und engagiert sich im Förderverein des Theaters Senftenberg sowie dafür, dass keine weiteren Schutzgebiete die wirtschaftliche Entwicklung im Land hemmen. Als die bisher bedeutungsvollste Aufgabe sieht Wolfgang Roick das Engagement gegen Eisenhydroxid im Altdöberner See und die Arbeit der Enquete-Kommission zum Leben auf dem Lande, deren Vorsitzender er ist. „Natürlich kann ich mich um alle diese Themen nicht allein kümmern. Im Fußball gewinnt auch immer die gesamte Elf das Spiel und nicht nur eine einzelne Person“, betont er augenzwinkernd und weiß um das erfolgreiche Zusammenspiel vieler Handelnder.

Kreisgebietsreform bleibt größte Herausforderung

Als größte Herausforderung betrachtet er für die kommenden Wochen und Monate die Kreisgebietsreform. „Nachbesserungen sind nicht immer ein Schritt in die richtige Richtung“, betrachtet er die gegenwärtigen Pläne kritisch. „Mit einem Zusammenschluss der Landkreise Elbe-Elster (EE) und Oberspreewald-Lausitz (OSL) wird die Chance vergeben, zukünftig die Lausitz mit einer Stimme wirtschaftlich und touristisch zu vermarkten, der Spreewald würde wieder auf drei statt auf zwei Landkreise zerstückelt, das Sorbengebiet geteilt, energiepolitische Gemeinsamkeiten zwischen OSL und Spree-Neiße (SPN) ignoriert sowie Schulwege mit dem ÖPNV für Kinder von SPN zur Oberschule Großräschen verkompliziert“, so sein Plädoyer für einen Landkreis aus EE, SPN und OSL.  

Termine

Keine Einträge gefunden

Schreiben Sie mir!